Ein digitales Tool für differenzierten Unterricht


In modernen Klassenzimmern stehen Lehrkräfte vor der anspruchsvollen Aufgabe, den Unterricht an die vielfältigen Bedürfnisse ihrer Schüler:innen anzupassen. Binnendifferenzierung1 bietet eine Lösung, erfordert jedoch erheblichen Vorbereitungsaufwand. Digitale Tools können Lehrkräften dabei helfen, diesen Mehraufwand effizient zu bewältigen. In diesem Artikel stellen wir Ihnen vor, wie PopLab, die interaktive Lernplattform, bei einem bedürfnisorientierten Unterricht helfen kann.

Was ist Binnendifferenzierung?

Binnendifferenzierung bezieht sich auf die Praxis, Lehrstrategien, Inhalte und Lernprozesse innerhalb einer Klasse so anzupassen, dass sie den unterschiedlichen Lernbedürfnissen und Fähigkeiten der Lernenden entsprechen. Ziel ist es, jedem individuell gerecht zu werden, indem man ihm oder ihr hilft, sein oder ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Dies kann durch die Anpassung von Aufgaben, die Bereitstellung unterschiedlicher Arbeitsmaterialien oder durch differenzierte Lernziele erfolgen.

Differenziert unterrichten heißt also mehr vorbereiten?

Diese Anpassung ist mit einem erheblichen Mehraufwand für die Lehrer:innen verbunden. Bei der Vielzahl an Themen und Klassenstufen steht eine Lehrkraft vor der komplexen Aufgabe, unterschiedliche Materialien für eine Unterrichtsstunde vorbereiten, die passgenau, ansprechend und übersichtlich gestaltet sind. Wie können digitale Tools dabei helfen?

Die Lernplattform PopLab wurde speziell mit Lehrkräften für Lehrkräfte entwickelt, um die Unterrichtsvorbereitung zu optimieren. Lehrende können ihre eigenen oder online gefundenen digitalen Inhalte zentralisieren und ansprechend aufbereiten. So können differenzierte Lernangebote geschaffen werden, die genau auf die Bedürfnisse ihrer Schüler:innen zugeschnitten sind.

Praktische Anwendungsfälle für Binnendifferenzierung auf PopLab

  • Für Nicht-Muttersprachler:innen: Die Lehrkraft kann spezifische Sprachübungen einbinden, die auf den Wortschatz der aktuellen Unterrichtseinheit abgestimmt sind, zum Beispiel mit Quizlet. Dafür muss sich der Lernende nicht extra anmelden.
  • Für Schnell-Lerner:innen: Zusätzliche anspruchsvolle Aufgaben und Projekte, die über den Standardlehrplan hinausgehen, halten das Interesse dieser Schüler:innen.
  • Für motivationssuchende Schüler:innen: Interaktive und visuell ansprechende Inhalte steigern die Lernbereitschaft und helfen, Lernziele spielerisch zu erreichen.

Eine fertige differenzierte Unterrichtseinheit

Sie meinen, das hört sich alles gut an, ist aber etwas zu theoretisch? Schauen Sie sich hier ein praktisches Beispiel an:

Eine Unterrichtseinheit in PopLab für die Grundschule: Im ersten Abschnitt gibt es ein Vokabel-Training für ukrainische Schüler:innen, die noch nicht die Schlagwörter zum Thema kennen. Dann im zweiten Abschnitt finden Sie einen Text, den die Lehrerin auch per Audio eingelesen hat: Lesestarke Lernende können den Text selbst lesen, andere lassen sich den Text vorlesen.

Fazit: Effizienz und Effektivität mit PopLab

PopLab transformiert so die Art und Weise, wie Lehrkräfte binnendifferenzierten Unterricht gestalten können. Es macht den Prozess nicht nur einfacher und zeitsparender, sondern auch attraktiver für die Lernenden.

Sie wollen es selbst ausprobieren?

Sie können nach der Anmeldung übrigens auch den oben genannten Unterricht für Ihre Stunde anpassen 😉

  1. https://www.bpb.de/themen/bildung/dossier-bildung/318287/wie-laesst-sich-das-lernen-im-klassenverband-individuell-gestalten/ ↩︎

Der Vorlesewettbewerb an der Bonifatiusschule Fulda

Unser Unternehmen LDE ist vielen zwar als Vorreiter in der digitalen Bildung bekannt, doch wussten Sie, dass wir auch eine langjährige Expertise im Schulbuchservice besitzen? Wir bei LDE unterstützen sowohl gedruckte als auch digitale Lernmittel, sodass Lehrkräfte die Freiheit haben, das für ihren Unterricht geeignetste Werkzeug zu wählen. Besonders am Herzen liegt uns die Förderung der Lesekultur, weshalb wir Vorlesewettbewerbe aktiv unterstützen. Am 23. April 2024, dem „Welttag des Buches“, fand an der Bonifatiusschule Fulda der jährliche Vorlesewettbewerb statt, wobei LDE mit Buchspenden einen wichtigen Beitrag leistete.

Vorlesewettbewerb und Buchspende: Ein Highlight des Schuljahres

Der Vorlesewettbewerb ist jedes Jahr ein besonderes Ereignis an der Bonifatiusschule Fulda. In diesem Jahr wählten die Klassenlehrer:innen der Klassen 2 bis 4 im Vorfeld jeweils einen Klassensieger, die dann im großen Finale gegeneinander antraten. Der Wettbewerb fand in der festlich geschmückten Turnhalle statt, wo die von LDE gespendeten Buchpreise prominent auf einem Büchertisch neben den Jurytischen präsentiert wurden.

Eine Jury mit Fachkompetenz und Schülerbeteiligung beim Vorlesewettbewerb an der Bonifatiusschule

Die Jury bestand aus dem Schulleiter Herrn Pilz, zwei Lehrerinnen und einer FSJ-Kraft. Besonders spannend war jedoch die Unterstützung durch die Lesesieger des Vorjahres aus den Klassen 3 und 4, die ihre Erfahrungen einbrachten und somit die Jury bei ihrer Entscheidung unterstützten.

Detektivgeschichten und interaktive Elemente

Die Klassensieger präsentierten jeweils etwa zwei Minuten lang ihre vorbereiteten Texte. Diese stammten aus beliebten Kinderbüchern wie „Das Sams“, „Matilda“ oder „Eulenzauber“. Für zusätzlichen Nervenkitzel sorgten die unbekannten Lesetexte, die unter dem Motto „Detektivgeschichten“ standen. Das Publikum erriet das Thema durch das Ertasten von Detektivutensilien wie einer Lupe, Fingerabdruckpulver oder einer kleinen Tüte zur Spurensicherung.

Freude über Buchpreise und Gutscheine

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, und die Freude über die gespendeten Buchpreise war groß. Jeder Klassensieger erhielt ein Buch. Die Jahrgangssieger wurden zusätzlich mit einem Gutschein der Eisdiele Perilli in Horas belohnt. Die Buchspende von LDE sorgte dafür, dass jeder Sieger mit einem besonderen Preis nach Hause ging.

Unser Engagement bei LDE zeigt, dass wir nicht nur Vorreiter in der digitalen Bildung sind, sondern auch aktiv zur Förderung der Lesekultur beitragen. Ob gedruckte oder digitale Medien – wir unterstützen Schulen und Lehrkräfte dabei, die besten Lernmittel für ihren Unterricht zu wählen. Der Vorlesewettbewerb an der Bonifatiusschule Fulda ist ein schönes Beispiel dafür, wie wichtig Leseförderung in unserer Gesellschaft ist. Gemeinsam wecken wir die Freude am Lesen.

Möchten Sie auch einen Vorlesewettbewerb an Ihrer Schule veranstalten? Sie möchten mehr zu den Buchspenden erfahren?

Beschaffung digitaler Lernmedien in Deutschland, wie ist die Lage? Es ist häufig zu hören, dass Deutschland bei der Digitalisierung im Bildungsbereich hinterherhinkt. Wichtig ist zunächst, die verschiedenen Hemmnisse zu verstehen.

Wie kommt zum Beispiel aktuell digitaler Bildungscontent1 an die Schulen? Welche Probleme und Konflikte gibt es? Und natürlich:  Welche Lösungen können dafür entwickelt werden?

Das Bündnis für Bildung2 hat ein Positionspapier3 veröffentlicht, indem durch die genaue Analyse der Hindernisse wertvolle Lösungsansätze formuliert werden. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte, die der gemeinnützige Zusammenschuss aus Vertreter:innen von öffentlichen und privaten Organisationen herausgearbeitet hat. Hier können Sie den ausführlichen Leitfaden auch im PDF-Format einsehen.

Die digitale Lernmedien sind schwer zu bekommen

Generell ist zu beobachten, dass es bei der Beschaffung von digitalem Bildungscontent nicht an Angeboten und auch nicht an der Nachfrage mangelt. Viele Lehrkräfte und ein hoher Anteil der Lernenden wünschen sich mehr von digitalen Hilfsmitteln, und sowohl Verlage als auch Start-Ups bieten qualitative und vielfältige Lösungen für den Bildungsbereich an. Das Hauptproblem ist, dass die Lernmittelbudgets und der gesamte Beschaffungsprozess von Lernmedien nicht auf digitale Bildungsinhalte abgestimmt sind – sondern auf analoge Formate wie das Schulbuch. So werden häufig digitale Bildungsinhalte aus den Lehrmittelbudget finanziert, mit dem eigentlich Sportgeräte oder Reagenzgläser für den Chemieunterricht bezahlt werden. Dieses Lehrmittelbudget ist zudem abhängig von der Finanzstärke der Kommunen – was bedeutet, dass strukturschwache Regionen benachteiligt sind.

Der Schulträger kauft ein, die Lehrkräfte sollen es nutzen – klappt das?

Ein häufiger Prozess in der Beschaffung von digitalen Lernmedien ist dieser: Engagierte Schulträger kaufen Lizenzen, die allen Schulen zugänglich gemacht werden. Die Schwierigkeit besteht hier, dass die Lehrkräfte an die gekauften Lösungen herangeführt werden müssen. Wie das Bündnis für Bildung unterstreicht, ist die Gefahr, dass die gekauften Lizenzen nicht genutzt werden, sehr hoch. Ein anderer Fall, nicht weniger problematisch, ist die privatfinanzierte Beschaffung von Tools durch einzelne Lehrkräfte oder durch elternfinanzierte Modelle. Gleichzeitig werden die sehr guten Erfahrungen aus den Pilotprojekten der selbstständigen Schulen, bei denen die Entscheidung zu einem Bildungscontent bei den Lehrkräften liegt, noch nicht flächendeckend eingeführt.

Zurzeit haben die Schulen auch nicht den Überblick, wie viele Lizenzen sie jedes Jahr und für welchen Zeitraum zur Verfügung haben.

Es fehlt bis heute an Systemen, die eine solche Verfolgung ermöglichen können.

In Anbetracht all dieser Probleme ist es verständlich, dass sich zurzeit nur wenige Schulen und Schulträger mit der Beschaffung von digitalen Bildungsinhalten befassen.

So weit, so komplex. Wie können wir die Situation verbessern und vorantreiben?

Im Folgenden sind die drei Empfehlungen der Bündnis für Bildung aufgeführt, für die wir uns auch bei LDE tagtäglich einsetzen und in die Praxis umsetzen.

1 Ein besonderes Budget für digitale Bildungscontent

Wie zuvor erwähnt sind momentan die Lernmittelbudgets für digitalen Bildungscontent nicht geeinigt. Deswegen ist es notwendig, eigene Budgets für digitalen Bildungscontent zu öffnen.

2 Digitale Lernmedien und Pädagogik: Entscheidungsfreiheit bei den Schulen

Die Schulen sollen frei entscheiden können, welche Bildungsinhalte sie nutzen wollen. Die Rahmenbedingungen für einen guten Einsatz von digitalen Lernmedien liegen aber bei den Schulträgern: Die technische Grundausstattung sowie ein ausreichendes Budget müssen gestellt sein.

Eine Qualitätszertifizierung (lehrplan– und rechtskonform, diskriminierungs– und werbefrei) der digitalen Lernmedien soll vorab z.B. durch Positivlisten erfolgen. Damit soll der Entscheidungsprozess in den Schulen vereinfacht werden.

3 Prozesse vereinfachen und neue Systeme für den Einkauf schaffen

Der letzte Schritt ist die Vereinfachung des Beschaffungsprozesses, unter anderem durch neue Beschaffungs- und Verwaltungssysteme. So behalten sowohl die Schulträger als auch die Schulen den Überblick darüber, was gekauft, verteilt und verwendet wurde.

Wir sehen uns als Vermittler zwischen den Anbietern und den Schulen. Unsere Aufgabe besteht darin, die Auswahl, die Beschaffung und die Verwaltung beider Formate einfach und benutzerfreundlich zu gestalten.

LDE hat sich dabei dafür entschieden, den digitalen Lernmitteln den gleichen Stellenwert zu geben wie den Analogen. Dabei passen wir die Prozesse an die Besonderheiten der digitalen Lizenzen an.

Die Cristal Welt – Eine umfassende Plattform für Schulen

Mit der Plattform Cristal Welt können die Schulen digitale und analoge Lernmittel nicht nur auswählen, bestellen, sondern auch verwalten – und zwar unabhängig vom Format des Mediums. Ebenso ist es auch möglich, Lernmittel zu verwalten, die Sie nicht bei LDE gekauft haben.

Wir haben dank unserer über 18-jährigen Erfahrung diese Plattform entwickeln können.  Schulen, die es gewohnt sind, Bücher zu kaufen, entdecken beim Bestellen auf der Cristal Welt die Vielfalt der digitalen Angebote. Und diejenigen Lehrkräfte, die sich schon für einen digitalen Bildungscontent entscheiden haben, können auf einen standardisierten Beschaffungsprozess vertrauen. Schulleitungen und Schulträger haben weiterhin den Überblick.

Neugierig geworden? Dann melden Sie sich für ein Webinar an und entdecken Sie die Cristal Welt:


[1] Unter digitalem Bildungscontent werden alle digitalen Inhalte verstanden, die den Unterricht unterstützen – das können also Apps, eBooks, Webseiten, Softwarelösung o.ä. sein.

[2] Bündnis zur Förderung des deutschen Bildungswesens, dem auch LDE angehört

  1. Unter digitalem Bildungscontent werden alle digitalen Inhalte verstanden, die den Unterricht unterstützen – das können also Apps, eBooks, Webseiten, Softwarelösung o.ä. sein. ↩︎
  2. Bündnis zur Förderung des deutschen Bildungswesens, dem auch LDE angehört ↩︎
  3. Positionspapier, Bezug von digitalem Bildungscontent vereinfachen, um Transformation der Schule zu befördern. Bündnis für Bildung, AG Content, Juni 2023. ↩︎

Lernmittelverwaltung in der Schule: Hinter den Kulissen der Bildung

Die Lernmittelverwaltung in der Schule: wissen Sie, wie das geht? In deutschen Schulen gibt es eine Vielzahl von Aufgaben. Die Lehrer:innen unterrichten nicht nur, sondern nehmen auch aktiv an der Organisation der Schule teil. Eine wichtige Aufgabe, die wenige kennen, ist die der Lernmittelverwaltung. Aber was macht eigentlich ein:e Lehrmittelverwalter:in?

Wer könnte uns besser von der Koordinierung von Lernmaterialien erzählen als eine unserer Kundinnen?

Lesen Sie jetzt unser Interview mit Frau Schmidt[1]!

Interview mit einer Lernmittelverwalterin

Können Sie etwas über sich selbst erzählen? Sind Sie Lehrerin? Wie sind Sie zur Lernmittelverwalterin in Ihrer Schule geworden?

Frau Schmidt: Als pädagogische Mitarbeiterin bin ich speziell für die Lernmittelverwaltung eingestellt und kümmere mich ausschließlich darum. Ich habe das Glück, dass ich mich darauf konzentrieren kann und nicht noch in den Unterricht muss.  Als ich die Stelle antrat, war alles ein bisschen vernachlässigt worden, weil es halt vor mir Lehrkräfte nebenbei mitmachen mussten und nicht so viel Zeit hatten wie ich. Dadurch waren viele Sachen nicht richtig abgedeckt worden. Im Schulalltag hat man nicht unbedingt die Möglichkeit sich selber durch die ganze Programme durchzuklicken und durchzugucken “was kann ich da machen”!

Da war keine Zeit konkret nachzuschauen, da wurde einfach an alle Kinden Bücher ausgegeben. Es hat jedes Kind alle Bücher bekommen, egal, ob diese hier angemeldet waren oder die bezahlt hatten.

Frau Schmidt arbeitet im Bundesland Niedersachsen, in dem es ein besonderes Zahlungssystem für Lernmittel gibt, genau wie in Saarland, Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt. Daher nutzen viele Schulen in Niedersachsen unsere speziell für diesen Bundesländer angepasste Anwendung.

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Wie sind Sie dazu gekommen, LMV in Ihrer Schule zu werden?

Ich komme gelernt aus der Buchhaltung und da fühlte ich mich total davon angesprochen: Hier selbständig zu arbeiten, Ordnung zu schaffen und das auf einen guten Weg zu bringen. Ich suche immer nach neuen Lösungsansätzen.

Was ich hier mag, ist der Wunsch,  Ordnnung reinzubringen, das alles ein bisschen zu optimieren, aber auch die selbstständige und kreative Arbeit. Natürlich auch der Kontakt mit den Lehrer:innen und den Schüler:innen. Es ist ein netter Kontakt und ich habe hier sehr nette Kolleg:innen. Diese Stelle ist vielseitig, man hat mit verschiedenen Stellen zu tun und das finde ich schön.  Die Aufgaben sind sehr unterschiedlich und ich freue mich, dass ich mit Cristal Web[2] viele Möglichkeit habe. Also mein Beruf ist sehr abwechslungsreich und es macht sehr viel Spaß!

Können Sie uns mehr über Ihre Kernaufgaben erzählen?

Dies ist natürlich immer auch der Jahreszeit geschuldet, in welchen Bereich wir uns gerade befinden. Jetzt geht’s natürlich bald los mit der Vorbereitung für das neue Schuljahr. Da geht es auch darum, die Bestellungen machen und rechtzeitig mit LDE  abzustimmen, um zu gucken, wann es passend ist, die Bücher zu bekommen. Dies sind die Hauptaufgaben im Frühjahr.  Auch die Anmeldungen der Schüler:innen sind ein ziemlicher Aufwand. Es gibt zwar Fristen, aber wie es auch immer so ist: Man muss schon viel hinterher laufen.

Dann die Bücher für die Schüler vorbereiten, damit die dann natürlich schnellst möglich nach den Sommerferien die neuen Bücher bekommen. Sehr wichtig ist auch der Pflege der persönlichen Daten, damit alles reibungslos im Cristal-System läuft.

Es gibt eine Cristal Web-Version für Niedersachsen. Wir haben speziell für Niedersachsen eine eigene Version entwickelt, weil es dort ein anderes Zahlungssystem für Lernmittel gibt. Wie gehen Sie damit um?

Ja genau! Wir haben Cristal Web letztes Jahr zum Ostern eingeführt bei uns. Ich finde das sehr gut, die Spalten der verschiedenen Zahlungsarten zu haben, und einfach sehen können, wie viele es davon gibt. Ich muss halt die Möglichkeit haben, auf Anfrage schnelle sagen zu können, wie viele Schüler:innen welches Bezahlsystem nutzen.

Was sind die Vorteile von Cristal Web, die die Arbeit erleichtern? Was würden Sie einer Kollegin aus einer anderen Schule sagen?

Ich liebe das, wenn ich die Konten durchschauen kann und sehe: Es ist alles in Ordnung [lacht]! Ich liebe, wenn ich die Übersicht habe. Es ist sehr strukturiert, auf einen Blick erkennbar und man muss nicht stundenlang in einem Ordner suchen. Ausgabe und Rückgabe funktionieren ganz gut! Für die anderen Bereiche kann ich nocht nicht soviel sagen, weil es da eine intensivere Einarbeitung in das System benötigt.

Man hat einen super Überblick über die Klassen und die Schüler:innen : man sieht sofort, welche Bücher der Schüler seit wann hat, oder welcher Typ-Zahler ist es. Das ist sehr vorteilhaft, weil man nicht erst die Aktenordner durchsortieren muss. Die Liste drucken zu können und zu gucken, welche Bücher hat diese Klasse,  dieser Schüler. Fertige Ausdrucke für die Lernenden, ihnen individuell die Bücherlisten ausgeben zu können – das macht es einfach!

Lermittelverwaltung, aber leichter gemacht

Wie Sie im Artikel gelesen haben, verwendet unsere Kundin Cristal Web, unsere Plattform für die Ausgabe von Lernmitteln. Mit dieser Anwendung können Sie als Lenmittelverwalter:in Zeit sparen und Ihren Arbeitsalltag erleichtern. Haben Sie Interesse?

Teilen Sie mit uns Ihre Arbeitsweise mit, wir sind interessiert! Gibt es an Ihrer Schule auch eine Person, die sich nur um die Lernmittel kümmert? Oder müssen sich die Lehrerinnen und Lehrer darum kümmern?

Folgen Sie uns auf LinkedIn, wo wir solche Themen besprechen:


[1] Name geändert. Die Schule möchte, dass das Interview anonym bleibt

[2] Cristal Web ist die LDE-eigne Software zur Lernmittelverwaltung

Einblicke in das französische Schulsystem

Der Lehrkräftemangel ist in aller Munde, auch im französischen Schulsystem. Wie kann man den Beruf attraktiver gestalten, da eine gute Bezahlung, Ferien und der sicheren Arbeitsplatz scheinbar nicht ausreichen?

Die deutsche Lehrkräfte nennen selbst die Arbeitsbelastungen, die durch Verwaltung und Bürokratie entstehen, als einen der wichtigsten Schmerzpunkte für die Ausübung ihres Berufs. Laut der Umfrage des deutschen Schulbarometers vom Juni 2023 [1] würden 69 Prozent der Teilzeitkräfte, also weit mehr als die Hälfte der Befragten, wieder mehr arbeiten, wenn es weniger fachfremde Aufgaben gäbe. Was unter „fachfremd“ verstanden wird: Ausfüllen von Formularen und Statistiken, die Kommunikation mit Eltern und Behörden, die Dokumentation der Leistungen und noch einiges mehr[2].

Worauf sich alle einigen können, ist der Aspekt, dass Verwaltungsaufgaben nicht zu den Kernaufgaben von Pädagog:innen gehören. Wir werden uns die nächste Zeit in unseren Artikeln intensiv mit dieser Problematik und den Lösungsansätzen auseinandersetzten.

Wie Sie vielleicht schon wissen, hat LDE seinen Mutterkonzern in Frankreich. Wir arbeiten täglich mit unseren französischen Kolleg:innen zusammen und setzen uns auch für interkulturelle Zusammenarbeit in der Bildung ein. Eine unserer deutschen Mitarbeiterinnen hat selbst auch im französischen Schulsystem unterrichtet. Wir wollen Sie in unserem ersten Artikel zu dem Thema einladen, einen Blick über den Tellerrand zu wagen und zu erfahren, unter welchen Rahmenbedingungen französische Lehrkräfte arbeiten.

Die Besonderheiten des französischen Schulsystems

Wir beziehen wir uns heute der Übersichtlichkeit halber auf den Sekundarbereich, also den weiterführenden Schulen nach der Grundschule. Zunächst haben die hauptsächlich verbeamteten Lehrkräfte in sogenannten College und später im Lycée ein Stundenpensum von ungefähr zwanzig Unterrichtsstunden. Meist unterrichten diese auch nur ein Fach, wobei bestimmte Fächer wie z.B. Geschichte mit Geografie (oder auch Physik mit Chemie) verbunden sind und von einer Lehrperson unterrichtet wird. Eine weitere Besonderheit sind hier die „agrégés“, die dank einer (hauptsächlich fachlich bezogenen) Zusatzprüfung weniger unterrichten. Dieser Status ist einer deutschen Habilitation ähnlich. Die „agrégés“ unterrichten in Frankreich 15 Stunden in der Woche, arbeiten meist am lycée und auch Universitäten und bekommen mehr Geld als die „normalen“ Lehrer:innen. In Deutschland variiert die Anzahl der Unterrichtsstunden nach Bundesland zwischen 22 und bis zu 28 Stunden. Und genau wie in Deutschland pochen die Lehrkräfte in Frankreich darauf, dass die wirkliche Arbeitszeit (Vorbereitung, Nachbereitung und Vieles mehr) endlich sichtbar gemacht wird.

Schulmanagement für französische Lehrkräfte

Wie in der Bundesrepublik sind auch die französischen Lehrkräfte angehalten, alle Prozedere, ob Unterricht oder Kommunikation, zu dokumentieren. Die digitalen Werkzeuge erleichtern dabei zunehmend den Alltag der Lehrkräfte, auch wenn die Bürokratie in Frankreich sich ähnlich penibel wie in der Bundesrepublik gestaltet. Alle Lycées (ja, alle[3]!)  und 90 Prozent der Collège sind mit einem Schulmanagementsystem ausgerüstet: Nachrichten mit Kolleg:innen und Schüler:innen, Unterrichtsausfälle, Klassenkonferenzen und vieles mehr sind in Frankreich digitalisiert. Zeugnisse, Beurteilungen, Nachrichten und Hausaufgaben finden Lehrkräfte, Lernende und Eltern auf gesicherten Portalen.

Die CPE – ein typischer Beruf für das französische Schulsystem

Die  „agrégés“ und die „normalen“ Lehrer:innen haben im Prinzip keine weiteren Verwaltungsaufgaben, solange sie keine Klassenlehrer:innen sind oder eigene Projekte anschieben: Fehlzeiten, Verhaltensprobleme und persönliche Sorgen werden vom sogenannten „CPE“ (conseillière principale d’education, also eine Art Bildungsberaterin) übernommen. Diese Person hat einen besonderen Platz in jeder französischen Schule und ist nur unzureichend mit einer Sozialarbeiterin oder der Schulleitung in Deutschland zu vergleichen. Der oder die CPE überlegt sich mit seinem Team von meist 4 bis 5 Personen Aktionen, die das Zusammenleben in der Schule angenehmer gestalten. Sie geben den Rahmen für einen Schülerrat und organisieren Workshops mit externen Anbietern. Sie übernehmen auch die Pausenbetreuung. Wer häufig zu spät kommt, oder Probleme in der Schule hat, hat auch bald einen Termin bei der oder dem CPE. Jede:r Schüler:in kennt diese Person, die den Kontakt mit den Eltern pflegt und eventuell auch die sozialen Dienste einschaltet. Wie großartig, denken Sie vielleicht? Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die CPE den Lehrer:innen Zeit erspart, anderseits teilt sich hier die Beziehungsarbeit und die Wissensvermittlung auf zwei Personen. Häufig wissen die Lehrkräfte in Frankreich so recht wenig von ihren Schüler:innen.

Die Schulbibliotheken – Zentrum für Projekte

In jeder Schule Frankreichs werden Sie eine Schulbibliothek finden, in der meist eine dynamische Frau sitzt (in Frankreich beträgt der Frauenanteil in Bildungswesen über 70 Prozent[4]), die nur nicht mit allen Lehrkräften zusammenarbeitet, sondern auch die Schüler:innen sehr gut kennt: Die sogenannte „documentaliste“. Diese sind ausgebildete Pädagog:innen, die aber nicht direkt unterrichten. Ihre Aufgabe neben der Lehrmittelverwaltung für die gesamte Schule ist es auch, interdisziplinäre Projekte voran zuschieben. Sie laden Autoren oder Journalisten in die Schule ein, bereiten kleine Ausstellungen mit Schüler:innen vor und suchen für Lehrkräfte Lehrmittel für bestimmte Themen heraus. Für Lehrkräfte, die gerne in Projekten arbeiten, die beste Ansprechpartnerin! Im Vergleich dazu ist in Deutschland die Lernmittelverwaltung meist Aufgabe eines Lehrers, der diese zusätzlich übernimmt.

Die französische Lehrkraft ist vor allem Experte für ihr Fach

Zusammenfassend können wir also sehen, dass viele Aufgaben, die deutsche Lehrer:innen übernehmen, im französischen System ausgelagert oder anderes verteilt sind. Französische Lehrkräfte stehen weniger Stunden in den Klassen und haben weniger Verwaltungsaufgaben. Generell wird der Lehrer vorrangig als Experte für sein Fach gesehen. Dazu muss aber angemerkt werden, dass das Gehalt auch deutlich unter dem deutschen Durchschnitt liegt.

Und – sind die französischen Lehrer:innen dennoch zufriedener? Interessanterweise nicht – auch in Frankreich werden Lehrkräfte händeringend gesucht. Jedes Land hat seine Schmerzpunkte. Diese hier für Frankreich zu beleuchten, würde das Format unseres Artikels sprengen.  

Dennoch ist es erfrischend, einen Blick über den Rhein zu wagen und sich mit anderen Realitäten der Arbeitswelt auseinanderzusetzen. Der Perspektivenwechsel zeigt auf jeden Fall: Es gibt andere Möglichkeiten. Die Frage ist, wie wir und wie jedes Land den Lehrerberuf definieren.

Wir hoffen, damit Impulse zusetzen für die Reflexion, inwieweit sich der Arbeitsalltag für deutsche Lehrer:innen ändern kann. Ganz sicher gibt es keine Copy-Paste-Strategie, aber einen Anstoß, eigene Lösungen zu finden.

Wir bei LDE erleichtern den Schulalltag durch Lösungen, welche Lehrkräfte entlasten und ihnen erlauben, sich verstärkt auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. Gerne beraten wir Sie zu unseren Produkten und stehen Ihnen darüber hinaus als Experten in der digitalen Bildungslandschaft zur Seite.

Seien Sie gespannt auf unsere nächsten Artikel, in denen wir die Arbeitsrealität in Deutschland näher beleuchten! Haben Sie Kommentare oder Anmerkungen zum Artikel? Teilen Sie Ihre Meinung mit uns!


[1] https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/lehrerumfrage-die-zehn-wichtigsten-ergebnisse-des-deutschen-schulbarometers-juni-2023/

[2] https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/was-sind-die-groessten-zeitfresser/

[3] https://www.education.gouv.fr/l-utilisation-du-numerique-l-ecole-12074

[4] https://www.education.gouv.fr/panorama-statistique-des-personnels-de-l-enseignement-scolaire-2021-2022-343054

Fremdsprachenassistenten in den Schulen zur Unterstützung des Sprachenlernens

Fremdsprachenassistenten in den Schulen, kennen Sie das schon?

Für den Tag der deutsch-französischen Freundschaft wollen wir einen Beruf ins Rampenlicht rücken, der für die Schule und die deutsch-französische Freundschaft essentiell ist: die Fremdsprachenassistent:innen, vor allem für Französisch und Deutsch.

Im Jahr 1963 wurde der Elysée-Vertrag unterzeichnet, der den Grundstein für die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich markiert – insbesondere für die Bildungspolitik und die Zusammenarbeit in der Jugendarbeit. Für uns als deutsch-französisches Team ist dieser Tag sehr inspirierend. Wir fördern die Interkulturalität und es ist uns eine Herzensangelegenheit, diese Beziehung zu unterstützen.

Die Fremdsprachenassistenten spielen eine wichtige Rolle in der Schule.

Wer sind sie? Sehr oft sind es junge Menschen, die Lehramt studieren. Sie sind in der Schule für eine Sprache, ihre Muttersprache, zuständig.

Sie bleiben meistens ein Jahr, maximal zwei. Dieser Beruf ist die perfekte Ersterfahrung für zukünftige Lehrer:innen und ermöglicht es ihnen, ein anderes Schulsystem zu entdecken. Aber auch für die Schulen ist dieser Austausche ein Gewinn.

Die Fremdsprachenassistent:innen sind da, um im Sprachunterricht ihre Kultur zu teilen. Es ist immer spannender, eine Sprache zu lernen, wenn man Details über die Kultur erfährt.

Die Fremdsprachenassistent:innen können eine andere Pädagogik anwenden, können näher an den Lernenden sein. Sehr oft sind sie altersmäßig nah beieinander und können leichter miteinander diskutieren. Die Fremdsprachenassistent:innen können dies nutzen, um neue Formate zu verwenden, z.B. interaktiver und lebendiger. Spiele, Diskussionen und Debatten, Videos, Apps: sie haben Zeit, neue Sache auszuprobieren, wie zum Beispiel die interaktive Plattform PopLab.

Diese Apps und Anwendungen ermöglichen eine kreative Gestaltung des Unterrichts. Es ist zum Beispiel möglich, Spiele wie Escape Games (👈 schauen Sie sich unsere Halloween-Escape Game!) zu organisieren. Eine gute Möglichkeit, Spaß und Pädagogik zu verbinden!

In Deutschland gibt es, wie in anderen europäischen Ländern auch, Lehrermangel. Die Lehrer:innen leiden unter Stress. Vor allem in Deutschland müssen die Lehrer:innen sehr viel in der Schule machen, nicht nur Unterricht. Es wird viel über Digitalisierung geredet und viele Lehrer:innen würden gerne mitmachen, aber sie haben einfach keine Zeit dafür.

Deshalb ist es wichtig, dass die Fremdsprachenassistent:innen den Anstoß für solche Innovationen geben.

In unserem Team hat eine Person diese Erfahrung gemacht:

„Es war einfach eine großartige Erfahrung. Die Beziehung mit den Schüler:innen ist sehr toll. Manche meiner Schüler:innen waren nicht so viel jünger als ich, wir hatten einen schönen Austausch. Ich habe immer versucht, über den Alltag in meinem Heimatsland zu sprechen. Für mich als Schülerin waren diese Kleinigkeiten am wichtigsten. Ich habe mich immer gefreut, andere Lebenswege zu entdecken.

Ich versuche immer, deutsche Schüler:innen zu motivieren, französisch zu lernen aber auch andersrum. Deutschland und Frankreich haben eine starke Beziehung und es existieren zahlreichen Möglichkeiten, im Nachbarland zu reisen/studieren/arbeiten. Diese Chance muss man schätzen. Es braucht viel Mühe, eine Sprache zu lernen, aber es lohnt sich immer.

Schon damals habe ich versucht, meinen Unterricht digital und spielerisch zu gestalten. An meiner Schule war die Digitalisierung schon weit fortgeschritten und ich hatte das Glück, ein iPad zu haben. Viele Schülerinnen und Schüler hatten auch eins und es gab überall W-Lan. Das hat sehr geholfen.

Für den 22. Januar hatte ich natürlich etwas vorbereitet: „Warum solltest du Französisch lernen?“. Damals kannte ich PopLab noch nicht, aber ich habe meine Unterrichtsstunde wiedergefunden und sie in PopLab integriert. Das hat perfekt funktioniert! Jetzt unterrichte ich nicht mehr an der Schule, aber ich würde mich sehr freuen, wenn das Material weiterverwendet werden könnte!

Lust zum Ausprobieren? Einfach auf das Bild klicken! Wenn Sie etwas verändern möchten, können Sie es gerne kopieren und in Ihrem PopLab verändern!“

PopLab x Fremdsprachassistenz

Wir von LDE mit unserem deutsch-französischen Team können uns dem nur anschließen. Der Austausch zwischen den Ländern ist wichtig.

Deshalb unterstützen wir die Initiative, die Lehrkräfte und Schulen unterstützen, wie zum Beispiel die Fremdsprachenassistenz! Und Sie, als Schule, hätten Sie gerne einen Fremdsprachenassistenten?

Auf jeden Fall suchen wir Testnutzer für unser Produkt PopLab. Die Fremdsprachenassistenten sind für uns eine sehr gute Möglichkeit, Ihr Feedback zu bekommen.

Kennen Sie jemanden, der interessiert wäre, Testnutzer:in zu werden?

3 digitale Tools für Übungen im Unterricht

Je mehr wir üben, umso besser können wir Kenntnisse und Fähigkeiten integrieren. Wie können Sie als Lehrkraft pädagogisch wertvolle und motivierende Übungen vorbereiten und so Lernende differenziert trainieren – ohne dabei bis in die Abendstunden vor dem Computer zu sitzen?

In unserer Reihe 3 digitale Tools für den Unterricht stellen wir Ihnen in diesem Artikel Tutory, to teach und BookWidgets vor. Wir haben sie ausgewählt, weil sie allesamt fächer- und klassenstufenübergreifend, intuitiv und extrem vielfältig sind. So können Sie unter anderem passende Materialien für stark heterogene Leistungsniveaus zeitsparend entwickeln. Erstellen Sie in wenigen Minuten qualitative Arbeitsblätter, Tests, Spiele oder Rätsel für Ihren Unterricht. Wir sind von allen drei Tools gleich begeistert! Entdecken Sie hier die wichtigsten Funktionen von Tutory, To teach und BookWidgets!

Sie suchen digitale Tools für andere Bereiche Ihres Unterrichts? Oder für ein bestimmtes Unterrichtsfach? Hier finden Sie zum Beispiel unseren vorherigen Artikel, in dem wir drei Tools für den Deutschunterricht vorstellen.

Sie suchen andere Tools oder haben Anregungen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge – Schreiben Sie uns!

Tutory ist

  • ein Online-Editor für Arbeitsblätter nach dem Bausteinprinzip
  • analog oder digital anwendbar
  • eine große Community mit modellierbaren Unterrichtsmaterialien

Ob Lückentext, Sortieraufgabe, eine Auswahltabelle, eine Rechenaufgabe, eine Definition, ein Wortsuchrästel, Paare bilden oder einen Dialog einfügen – Tutory ist komplett fächer- und klassenübergreifend für Sekundarstufen, Berufsschulen und auch Weiterbildungen. Insgesamt stehen Ihnen mehr als 40 Bausteine zur Verfügung.

Die Anwendung denkt dabei für Sie mit: Lösungen sind stets Teil jeder Eingabe, Aufgaben werden automatisch nummeriert und auch Punkte können vergeben werden, sodass Sie mit wenigen Klicks das Arbeitsblatt in einen Test mit Ihrem individuellen Notenspiegel verwandeln können.

Außerdem können Sie auf fertige Unterrichtsmaterialien zugreifen, die Kolleg:innen erstellt haben. Mit aktuell über 13 000 Dokumenten haben Sie sofort mit dem kostenlosen Angebot von Tutory unbegrenzten Zugriff auf eine umfangreiche Auswahl von Lehr- und Lernmaterialien.

Das charmante Plus: Mit Tutory können Sie auch innerhalb der Anwendung auf mehrere Millionen kostenlos und urheberrechtlich gefilterter Bilder und Grafiken zugreifen. Direkt auf Tutory suchen, Bild auf das Blatt ziehen, fertig. Einfacher kann es wirklich nicht sein.

Das Team von Tutory arbeitet übrigens in Leipzig und verarbeitet alle personenbezogenen Daten auf Servern in Sachsen und Bayern.

To teach ist ein KI- Tool

  • zur differenzierten Texterstellung für unterschiedliche Niveaustufen
  • zum Erstellen von vielfältigen Übungen je nach Unterrichtsthema
  • zur Unterstützung für die Unterrichtsplanung

To teach ist eine vielfältige Plattform für Lehrkräfte, hinter der ein junges Team ehemaliger Lehrer:innen in Stuttgart steht. Die Anwendung bietet fächer- und klassenstufenübergreifend modellierbare Übungen, Arbeitsblätter und Unterrichtspläne für Lehrkräfte an.

Sie haben Zugriff auf vorbereitete Übungsblätter, die Sie in einem Klick an Ihren Unterricht anpassen können. To teach kreiert mit künstlicher Intelligenz Vorlagen von Aufgaben, die Sie personalisieren und in verschiedenen Formaten downloaden können.

Dabei haben Sie wie immer bei to teach die Wahl, ob die Lernenden dann im Unterricht analog auf Papier arbeiten oder mit einem digitalen Endgerät. Das Angebot für spielerische  Aktivitäten ist breit: Interviews mit historischen Persönlichkeiten, Worträtsel, Lückentexte und Mindmaps – erstellt mit einem Klick zu Ihrem Thema! Sie geben das Thema der Stunde ein – to teach schlägt Ihnen eine Übung vor!

Übrigens zieht die KI von to teach seine Informationen aus den Lehrplänen der Bundesländer und von Wissensdatenbanken, wie beispielsweise Wikipedia, was die Qualität der Texte im Vergleich zu Chat-GPT deutlich erhöht.

Eine Besonderheit von To teach ist die KI-Hilfe für Unterrichtsplanung – Hier kann Ihnen die künstliche Intelligenz für Ihr Thema, Ihren Zeitrahmen und Klassenstufe einen Ablauf vorschlagen, den Sie dann an Ihre Vorstellungen anpassen können. Eine echte Zeitersparnis, gerade für Referendare und Berufseinsteiger!

Das charmante Plus: Für Übungen im Sprachunterricht können Sie Aufgaben nach den Sprachniveaus (A1 bis C2) und nach Kompetenzen filtern. So erstellen Sie mit einigen Klicks differenzierte Übungen auch für stark heterogene Klassen!  

To teach wurde 2023 übrigens auf der Didacta zum Startup des Jahres gekürt. Lust die künstliche Intelligenz von to teach herauszufordern?

Mit BookWidgets

  • können Sie individuell Ihren Lernenden digital Feedback geben
  • zahlreiche und ansprechende Übungen erstellen
  • besonders gut kurze Videos mit Fragen aufarbeiten

Möchten Sie interaktive Übungen erstellen und dabei verschiedene Formate kombinieren? Videos, Texte, Spiele und Multiple-Choice-Fragen in ein und demselben Dokument integrieren? Hausaufgaben und Prüfungen zuweisen? Mit BookWidgets ist das spielend einfach!

BookWidgets ist das perfekte Tool, um Ihren Unterricht zu bereichern. BookWidgets ermöglicht das einfache Erstellen spielerischer Übungen und Arbeitsblätter, das Erstellen von Diagrammen, das Zuweisen von Hausaufgaben und deren individuelle Bewertung. Insgesamt verfügt die Widget-Bibliothek über 40 unterschiedliche Widgets-Typen und 35 Fragentypen.

Unabhängig von dem Fach, das Sie unterrichten, den angewendeten Lehrmethoden oder der Klassenstufe, auf der Sie sich befinden – mit BookWidgets können Sie Ihre Ideen mühelos über Ihr beliebiges LMS (Lernmanagementsystem) umsetzen und sie unkompliziert an Ihre Schüler:innen oder Kolleg:innen weitergeben!

Das charmante Plus: Das Dashboard bietet aussagekräftige Lernstatistiken, die es Ihnen ermöglichen, die Fortschritte der Lernenden auf effizienteste Weise zu überprüfen. Dadurch können Lehrpersonen weniger Zeit mit dem Benoten verbringen und sich stattdessen verstärkt dem individuellen Schülerfeedback widmen. Der Fortschritt Ihrer Lernenden kann sogar in Echtzeit über die Live-Funktion beobachtet werden.

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Wohlbefinden in einer vernetzten Welt

Wie gehen wir produktiv mit digitalen Werkzeugen um? Wir finden wir ein gesundes Gleichgewicht zwischen den schulischen, beruflichen und privaten Herausforderungen, wenn wir überall erreichbar sind und von überall arbeiten können? Sei es eine neue Software auf der Arbeit oder der Medienkonsum unserer Kinder – im Großen und Ganzen geht es um das Wohlbefinden in einer vernetzten Welt. Was sagen uns die Wissenschaftler:innen dazu? Bei LDE haben uns die umfassende Analyse und die Ratschläge von Internet Matters in Zusammenarbeit mit der University of Leicester1 zu dem folgenden Artikel inspiriert. Er beleuchtet umfassend das sogenannte Wohlbefinden in einer digitalen Welt – dieser Begriff ist etwas nuancierter als „digitales Wohlbefinden“ und betont die Komplexität der heutigen Welt. Dabei werden verschiedene Dimensionen des Wohlbefindens berücksichtigt.

Die soziale Dimension des Sich-Gut-Fühlens in einer digitalisierten Welt umfasst verschiedene Bereiche, wie die Teilnahme an Gemeinschaften wie Schulen oder Vereinen. Es geht darum, aktiv in der Gesellschaft präsent zu sein und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit zu entwickeln, sei es in schulischen Projekten oder der Beteiligung an sozialen Initiativen.

Eine gesunde und qualitative Interaktion mit Online-Communities ist entscheidend. Die Pflege einer positiven Online-Persönlichkeit ist dabei essenziell, um einen konstruktiven Beitrag zur digitalen Gemeinschaft zu leisten und gleichzeitig Risiken wie Grooming – das gezielte Anbahnen von Kontakten zu Minderjährigen mit dem Ziel sexueller Übergriffe oder Ausnutzung – sensibel zu managen.

Die Entwicklung guter Beziehungen zu bedeutenden Menschen online und offline ist von großer Bedeutung. Digitale Kontakte ermöglichen es, über räumliche Distanzen hinweg zu kommunizieren, während gleichzeitig Beziehungen im realen Leben gepflegt werden sollten. Die Kommunikation mit Bekannten spielt eine tragende Rolle und stärkt soziale Bindungen.

Das soziale Wohlbefinden im digitalen Kontext erfordert eine ausgewogene Balance zwischen aktiver Teilnahme, Förderung positiver Online-Interaktionen und dem bewussten Management von Risiken, um eine gesunde digitale Verbundenheit zu gewährleisten.

Online-Erfahrungen beeinflussen das physische Wohlbefinden. Um in einer digitalen Welt gesund zu sein, sollte man eine gesunde Balance zwischen sitzenden und aktiven Verhaltensweisen bewahren, neue Fähigkeiten entwickeln und an mobilen digitalen Aktivitäten teilnehmen. Der Zugang zu unterstützenden Technologien für Menschen mit Beeinträchtigungen ist wichtig.

Es ist jedoch notwendig, Risiken zu managen, wie den Verlust an gesunden Aktivitäten, Schlafstörungen und die Exposition gegenüber schädlichem Inhalt, der ungesunde Verhaltensweisen fördert und das Selbstkonzept beeinträchtigen kann.

Die emotionale Dimension des digitalen Wohlbefindens berührt Aspekte wie spirituelle Entwicklung, Lebenszweck, Autonomie und Erfolg.

Positive Online-Interaktionen, einschließlich der Teilnahme an virtuellen Gemeinschaften, fördern die spirituelle Entwicklung und ermöglichen den Austausch über persönliche Werte. Meditation und Achtsamkeits-Apps tragen zusätzlich zur inneren Ruhe bei. Die digitale Welt dient als Ressource, um Informationen zu entdecken und Lebensziele zu stärken, was eine Verbindung zwischen Online-Leben und persönlicher Lebensgestaltung schafft.

Autonomie im digitalen Raum bedeutet bewusste Entscheidungen über den eigenen Konsum, um die digitale Welt den individuellen Werten anzupassen. Das Gefühl von Erfolg, sei es beruflich oder persönlich, wird durch digitale Plattformen verstärkt.

Die bewusste Nutzung der digitalen Welt kann also die persönliche emotionale Resilienz stärken.

Die englischen Wissenschafter:innen betonen die Wichtigkeit von kognitiven Fähigkeiten wie kritisches Denken und Technologieintegration, um zu Problemlösungen zu kommen. Relevante Fähigkeiten für die Zukunft, wie Zusammenarbeit und die Rolle der Technologie in der Online-Qualifikationsentwicklung werden in der Studie von Internet Matters betont. Online-Qualifikationsentwicklung bezeichnet den Prozess des Erwerbs oder der Verbesserung von Fähigkeiten und Qualifikationen mithilfe digitaler Plattformen und Ressourcen.

Eine förderliche Lernumgebung ist dabei entscheidend, mit Fokus auf Zugang zu unterstützenden Systemen und der aktiver Beteiligung der Personen. Die Berücksichtigung von komplexen Identitäten und zusätzlichen Bedürfnissen ist dabei entscheidend für individuelle Entwicklung. Positive Aspekte von Online-Erfahrungen, wie alternative Meinungen und sichere Monetarisierung digitaler Plattformen, sind ebenso ausschlaggebend.

Der Bericht von Internet Matters unterstreicht die entscheidende Rolle der digitalen Entwicklung und Bildung für individuelles Wachstum. Er betont die Vielfalt digitaler Ressourcen, die Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung bieten. Dabei legt der Bericht einen Schwerpunkt auf die Bedeutung einer bewussten Steuerung des digitalen Konsums, um eine qualitativ hochwertige digitale Bildung zu gewährleisten.

Zusammenfassend verdeutlicht der Bericht von Internet Matters die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung des digitalen Wohlbefindens. Er bietet wertvolle Einblicke und Empfehlungen, wie Schulen ganzheitlich Digitalität betrachten können und digitale Elemente so in den Schultag integrieren, dass das Wohlbefinden der Schüler:innen gefördert wird. Schulen können den Heranwachsenden vermitteln, wie sie gesund mit den digitalen Angeboten umgehen.

Wir bei LDE bieten digitale Produkte an, um Bildungsstätten so mitzugestalten, dass das Wohlbefinden aller Akteure im Mittelpunkt steht. Wir sind tief überzeugt von den vielfältigen Möglichkeiten im Bildungsbereich, die digitale Werkzeuge bieten. Dabei verfolgen wir die Divise sowohl als auch, wenn es um die Entscheidung geht, ob analoge oder digitale Lehrmittel bevorzugt werden sollen. Jedes Werkzeug hat in bestimmten Situationen Vorteile. Lesen Sie dazu unseren ausführlichen Artikel „Digital oder Print – keine Frage bei uns!“.

Fühlen Sie sich von der Digitalisierung herausgefordert? Möchten Sie sich und Ihr Kollegium weiterbilden zu dem Thema des Wohlbefindens in einer digitalen Welt? Oder überlegen Sie, wie Sie sinnvoll die digitalen Werkzeuge einsetzen, die Sie schon erworben haben? Wir kommen gerne in Ihrer Schule vorbei und beraten Sie zu Ihrem Projekt!

  1. https://www.internetmatters.org/wp-content/uploads/2021/07/Internet-Matters-Wellbeing-In-A-Digital-World-1.pdf ↩︎

3 digitale Tools für den Deutschunterricht

Sie möchten digitale Tools im Deutschunterricht einsetzen, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Wir können Ihnen helfen! Dank unserer Expertise haben wir einen guten Überblick über den deutschen Bildungsmarkt und können Ihnen die wichtigsten Akteure vorstellen.

Haben Sie schon von EdTechs gehört? Es ist eine Worterfindung aus den beiden englischen Begriffen education und technology. Wir haben hier einen Artikel über den EdTech Next Summit veröffentlicht, der im September stattgefunden hat. Darin erklären wir genauer, was unter EdTechs zu verstehen ist.

In diesen Artikel stellen wir Ihnen erstmals drei Tools vor, die Sie im Deutschunterricht einsetzen können. Falls Sie Interesse an anderen Fächern haben, können Sie uns gerne kontaktieren: Wir beraten Sie gerne!

Diese App kommt direkt aus Dänemark: Sie profitieren von der dänischen Bildungsexpertise. Über 80 Prozent der dänischen Schüler:innen arbeiten schon damit. Die Anwendung wurde so einfach wie möglich gestaltet und ist intuitiv zu bedienen.

Es ist die perfekte App, um Ihren Unterricht zu ergänzen. Keine Zeitverschwendung mehr, Grammatik-Übungen zu erstellen und zu korrigieren. Innerhalb der App haben Sie eine große Auswahl an Online-Aufgaben, die nach Jahrgangsstufen sortiert sind.

Diese Übungen sind auf Basis von aktuellen Lehrplanvorgaben pro Bundesland konzipiert.

Durch einfache Zuweisungen können Lehrkräfte mit nur wenigen Klicks Aufgaben sowohl für die gesamte Klasse als auch individuell an Schüler:innen verteilen. So wird eine Binnendifferenzierung ermöglicht und die Lehrkraft behält immer den Überblick. Während der Bearbeitung erhalten Schüler:innen unmittelbar detailliertes Feedback, einschließlich positiver Korrekturen. Grammatip.de bietet zudem verschiedene Hilfestellungen, um den Lernenden während des Bearbeitungsprozesses zu unterstützen. Die App kann sowohl im Regelunterricht als auch im Förderunterricht oder Deutsch als Fremdsprache eingesetzt werden.

Logo grammatip.de

Klassenstufen : ab der 5. Klasse

3 Adjektive :

  • Intuitiv
  • Zeitsparend
  • Effizient

Leider lesen die Schüler:innen Jahr für Jahr immer weniger. Das führt zu einer großen Leseschwäche in den Schulen. alphaben ist eine gute Lösung, um die Lust der Schüler:innen am Lesen wieder aufzuwecken.

Eine große Auswahl an Büchern ist auf dem IPad  oder andere Tablets verfügbar, für verschiedene Lesestufen und für alle interessant! Die Kinder erhalten auf dem Tablet echte Bücher: Die Kinder lernen damit, Bücher bis zum Ende zu lesen!

Wenn nötig, gibt es Erklärungen für schwierige Vokabeln, aber auch Übungen zum Textverständnis, um sicher zu gehen, dass die Kinder alles bis zum Ende gelesen und verstanden haben! Sie können auch das Vorlesen üben und mit dem Mikrofon Probeaufnahmen machen, die direkt an die Lehrkraft geschickt werden.

Auch für die Lehrenden gibt es Erleichterungen: Mit alphaben behalten Sie einen Überblick über alle Schüler:innen in der Klasse. Sie sehen zentral, wie weit und auf welchem Niveau jeder einzelne Lernende ist.

Alles intuitiv und persönlich begleitet, dank Alphaben kriegen Ihre Schüler:innen wieder Lust, Bücher zu lesen!

Logo Alphaben

Klassenstufen : ab der 1./2. Klasse

3 Adjektive :

  • benutzerfreundlich
  • leicht
  • anpassungsfähig

Ein Hilfstool für Ihren DaF- (Deutsch als Fremdsprache), DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) oder zur individuellen Sprachförderung: Mit einer Fülle von Ressourcen bietet Deutschfuchs nicht nur interaktive Übungen, sondern auch maßgeschneiderte Unterstützung, um die individuellen Bedürfnisse der Lernenden zu erfüllen.

Deutschfuchs ist für alle Schularten geeignet und fördert die Integration und Anpassung an Studium und Beruf im deutschsprachigen Raum. Dynamische und interaktive Lektionen werden angeboten, die den Lernenden helfen, die deutsche Sprache schnell zu erfassen. 

Ob Präsenz- oder Onlinekurs, Deutschfuchs motiviert Ihre Schüler:innen!

Logo Deutschfuchs

Klassenstufen : ab der 2. Klasse, für jedes Alter und jede Schulform  

3 Adjektive : 

  • Innovativ
  • Interaktiv
  • Individuell

Fazit: Diese drei Tools bieten unterschiedliche Ansätze zum Deutschlernen: für jeden Lernstil und Altersgruppe gibt es die passende Lösung.

Bald wird unsere neue Bestellseite, die Cristal Welt, mit einem vielseitigen Katalog online gehen: Sie können gedruckte Bücher sowie Ebooks bestellen, aber auch digitale Lernmedien, wie z.B. EdTechs wie die drei Lösungen hier! Dank LDE wird Ihr Schulalltag einfacher: egal ob Print oder Digital!

Also stay tuned für die nächsten Artikel über Ed-Techs und werfen Sie ab Mai einen Blick in unseren Katalog!

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Lernen in der Schule fördern: das „Spaced-Repetition“-Verfahren

Das Lernen in der Schule ist manchmal schwierig, oder? Sie haben es bestimmt schon erlebt: Sie bringen Ihren Schüler:innen einen Begriff bei, gehen sicher, dass sie ihn verstanden haben und fragen einen Monat später nach, was man unter diesem Begriff versteht. Großer Einsamkeitsmoment. Keiner erinnert sich daran.

Wo ist das Wissen geblieben? Ganz vergessen.

Warum? Weil unsere Gehirne faul sind. Mächtig, aber faul. Um Energie zu sparen, wird das Gehirn nur unerwartete Informationen verarbeiten. Und alles, was unser Gehirn im Alltag nicht braucht, vergisst es.

Die Vergessenskurve: Kaum gelernt, schon vergessen

Die Vergessenskurve wurde von Prof. Ebbingshaus theorisiert. Anhand seines Experiments wurde gezeigt, dass man nach 20 Minuten nur noch 60% eines Textes abrufen kann. Nach 24 Stunden liegt die Abrufmenge bei 34% und nach 6 Tage bei ca. 20%. Konstant bleiben nur 15% gespeichert.

So sieht generell die Vergessenskurve aus.

Diese Vergessenskurve kann durch Gedächtnistraining verändert werden, z.B. durch Mind Mapping, ein Verfahren, das Ideen und Inhalte miteinander verbindet, wie sie in Ihrem Gehirn durch Nervenzellen verbunden werden.

Dieser Artikel befasst sich aber mit einem anderen Verfahren, das auch die Vergessenskurve Ihrer Schüler:innen verändern kann.

Die verteilte Wiederholung: Learn smarter, not harder

Im Grunde besteht dieses Verfahren darin, eine Info zu wiederholen, kurz bevor wir sie vergessen. Des Weiteren wird eine Information wiederholt, wobei die Abstände zwischen den Wiederholungen immer wieder verlängert werden. So erfolgt ein langfristiges Lernen.

Zum Beispiel: Ihre Schüler:innen lernen 30 Wörter in einer neuen Sprache.

Am ersten Tag schreiben sie alle Wörter auf. Ein Tag später wiederholen sie die Wörter. Einige können sie noch, andere nicht mehr. Die Wörter, an die sie sich erinnern, werden sie in zwei Tagen wiederholen. Die Wörter, an die sie sich nicht erinnern, müssen sie in weniger als einem Tag wiederholen.

Für ein Wort, an das sie sich vom Anfang an erinnern, werden sich die Abstände wie folgt entwickeln: 1 Tag, 2 Tage, 5 Tage, 2 Wochen, 1 Monat, 3 Monate, 6 Monate,… Danach ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Wort vergessen, viel geringer.

Wenn sie aber mit einem einmonatigen Abstand das Wort vergessen haben, müssen sie dieses nach weniger als 2 Wochen wiederholen.

So kann man das Lernen in der Schule fördern. Das kann durch Papierkarten erreicht werden, aber es gibt auch digitale Tools, die dabei helfen.

Die verteilte Wiederholung in der Schule einsetzen: Die App Anki

Anki ist eine open source Software, die das Lernen durch die verteilte Wiederholung erleichtert.

Trotz des verbesserungsfähigen Aussehens bietet die App viele spannende Lernmöglichkeiten für Ihre Klasse an. Nicht nur kann man Vokabeln in beide Richtungen lernen, aber auch Lückentext-Fragen erstellen, Bilder darstellen und Tonaufnahmen hinzufügen.

Sie können Ihre Stapel, also zum Beispiel eine Vokabelliste, selber erstellen, oder schon erstellte Listen herunterladen. Für Sprachen und Wissenschaft ist die Auswahl von schon erstellten Listen besonders groß. Beim Lernen ist es aber wichtig zu checken, dass der Stapel an Ihr Lernziel angepasst ist. Es könnte sein, dass die von anderen Leute erstellte Stapel zu schwer, zu einfach oder einfach unpassend sind.

Wenn Sie Anki als Lehrkraft für den Unterricht nutzen, ist es empfehlenswert, den Stapel selber zu erstellen. Das Risiko ist sonst sehr groß, dass im Stapel Begriffe stehen, die Sie im Unterricht nicht erwähnt haben. So zeitaufwendig ist es ja nicht, da die Benutzeroberfläche einfach zu bedienen ist.

Die App wurde ursprünglich für Sprachlernende entwickelt, ist aber an jedes Lernziel anpassungsfähig.

Gespannt, wie Ihre Schüler:innen durch Anki dauerhaft lernen können? Probieren Sie Anki aus! Noch dazu ist Anki die perfekte Ergänzung zu PopLab: ganz einfach können Sie Ihre Stapel in PopLab einbinden, indem Sie diese veröffentlichen und den Link in PopLab hinzufügen.

Bei den ersten Schritte hilft dieses Tutorial weiter!

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